Prüfungsfragen zu VO Evolution und Diversität der Tiere

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Prüfungsfragen zu

Diversität und Evolution der Tiere (Goldschmid)

Die Prüfung besteht aus drei bis fünf der folgenden Fragen. Außerdem sind einige der ganz unten angeführten Begriffe zu erklären (ca. 10).


Inhaltsverzeichnis

1. Was sind Poriferen?

Poriferen sind Schwämme. Sind Parazoa (haben kein Gewebe, keine Organe und keine Keimblätter, keine Nerven - und Sinneszellen). Poriferen sind sessil, Suspensionsfresser oder mikrophage Filtrierer und besitzen eine äußere Zellschicht (Pinacoderm mit Pinakozyten) und eine innere Zellschicht (Choanoderm mit Choanozyten = Kragengeißelzellen).

Wo lebt die Mehrzahl von ihnen? Die Mehrzahl lebt im Meer. Nur manche Spongiliden sind ins Süßwasser vorgedrungen.

Welche Skelettmaterialien weisen sie auf? Kalk oder Kieselsäure (als Skleriten)

Wie ernähren sie sich? Von im Wasser schwebenden Kleinstorganismen oder organischem Material in abstracto.

Warum stellt man sie mit dem Begriff Parozoa allen übrigen Metazoa gegenüber? Sie werden den Eumetazoa gegenübergestellt, weil sie keine Keimblätter, kein Gewebe und keine Organe aufweisen.

2. Was verstehen Sie unter „diploblastischem Bau“?

Zweischichtig. Entstanden aus zwei Keimblättern. Ectoderm zu Epidermis und Entoderm zu Gastrodermis (Darmauskleidung). Außenepithel zur Auseinandersetzung mit der Umwelt. Innenepithel zur Verdauung, Ausprägung von Geweben und Organen.

Welche Großtaxa zählen wir dazu?

  • Cnidaria (=Nesseltiere):
  • Anthozoa = Lungentiere (Octocorallia, Hexacorallia)
  • Scyphozoa
  • Cubozoa =Würfelquallen
  • Hydrozoa
  • Ctenophora (=Rippenquallen)

Wo lebt die Mehrzahl von ihnen? Die Mehrzahl von ihnen lebt im Meer. Ctenophora sind rein marin, Cnidaria auch limnische Formen.

Was verstehen Sie unter „triploblastischem Bau“? Dreischichtig. Bilden drei Keimblätter aus (Meso-, Ecto- und Entoderm). Mesoderm ist das mittlere Keimblatt. Funktion des Mesoderms: bildet Stützmaterial, Skelett, Bindegewebe und Muskulatur.

Welche Symmetrieverhältnisse zeigen derart gebaute Tiere? Triploblastier sind Bilateria, also bilateral symmetrisch. Besitzen eine Mediansagittal- ebene, sind oben – unten und links – rechts orientiert.

Bei aufrechten Tieren: oben = superior (cranial) unten = inferior (caudal) vorne = ventral (anterior) hinten = dorsal (posterior)

Bei „nicht“ aufrechten Tieren: vorne = anterior (cranial) hinten = posterior (caudal) oben = dorsal unten = ventral

Nach welchen Kriterien können wir hier welche zwei Stammgruppen unterscheiden?

  • Deuterostomier: Neumünder. Heißen deswegen so, weil sie einen sekundären Mund entwickeln, der sich auf dem entgegengesetzten Darmende ausbildet. Der Urmund wandelt sich zum After um. Zu den Deuterostomia gehören: Chaetognatha, Hemichordata, Echinodermata und Chordata.
  • Protostomier: Erstmünder. Heißen deswegen so, weil der Urmund zum Mund wird. Der After wird neu gebildet.

3. Was verstehen Sie unter „Deuterostomia“?

Neumünder. Heißen deswegen so, weil sie einen sekundären Mund entwickeln, der sich auf dem entgegengesetzten Darmende ausbildet. Der Urmund wandelt sich zum After um. Zu den Deuterostomia gehören: Chaetognatha, Hemichordata, Echinodermata und Chordata.

Wie bildet sich bei diesen das Coelom? Coelom: bildet sich durch Enterocoele Coelombildung. Hierbei schnüren sich von Urdarmdach (Archaenterondach) zwei Säcke ab = Abfaltung vom Darm (Divertikel- bildung). Ein Coelom wird gebildet.

Von wem wird das Skelett gebildet? Das Skelett wird vom Mesoderm gebildet. Ist auf Kollagenbasis.

Welche Stämme zählen wir dazu? • Chaetognatha • Hemichordata • Echinodermata • Chordata

Welche davon sind ausschließlich marin? Rein marin sind Echinodermata, Hemichordata und Chaetognatha.

4. Nennen Sie die Bauplanmerkmale der Chordaten.

1. Chorda dorsalis (dorsal gelegenes Stützorgan)

2. Neurulation (Entwicklung eines Neuralrohrs)

3. Kiemendarm

4. segmentale Mesodermsäckchen

5. ventrales Herz, direkt hinter Kiemendarm, das das Blut in den Kiemendarm pumpt

Welche Unterstämme zählen wir dazu? • Tunicata = Manteltiere • Acrania = Schädellose • Craniota Vertebrata = Wirbeltiere

Welche davon sind ausschließlich marin? Rein marin sind Tunicata (meist sessil) und Acrania (hemi sessil).

Wie ernähren sich diese? Sie sind Filtrierer oder Suspensionsfresser.

Welche Organsysteme und Strukturen sind von entscheidender Bedeutung? Sie besitzen ein dorsal gelegenes Nervensystem. Der Vorderteil des Neuralrohrs wird zum Gehirn (cranial gelegen), caudal schließt das Rückenmark an. Die Augenblasen werden vom Gehirn gebildet. Endostyl (Hypobranchialrinne) produziert bei Acrania und Tunicata den Schleim. Bei den Vertebrata wird das Endostyl zu Schilddrüse, Herz, Kiemendarm, Gehirn, ????

5. Welche Strukturen waren für die CNIDARIA namensgebend?

Cniden = Nesselzellen = Cnidoblasten: Besitzen Cnidocil (Sinnesstift) oder Cilie. Auf Berührung wird Nessel ausgestoßen. Die Zelle muss ersetzt werden. Nessel kann nur einmal ausgestoßen werden. Welche Klassen fassen wir darunter zusammen? • Anthozoa: o Hexacorallia (6oder mehr Septen) o Octocorallia (8 Septen) • Cubozoa • Hydrozoa • Scyphozoa

Worin unterscheiden sich diese? Anthozoa haben keinen Generationswechsel, sondern eine reine Polypengeneration. Sie sind die riffbildende Klasse. Hexacorallia (Madreperaria) lagern im Fußscheibenectoderm Kalk ein. Sie sind Kolonienbildend, die eigentlichen Korallen und Actinulalarven.

Cubozoa haben Metagenese. Medusen (Quallen) sind würfelförmig und relativ groß. Medusengeneration: Medusen erzeugen Gameten, die verschmelzen. Daraus werden Planulalarven, die sich festsetzen und zu Scyphopolypen werden. Die Scyphopolypen schnüren Teile ab (sog. Ephyralarven), die zu Medusen heranwachsen.

Hydrozoa haben keine Septen und zeigen verschiedene Modifikationen des Metagenese Zyklus. Manche Arten haben keine Medusen (Hydra sp.) und manche Arten erzeugen nur alle paar Jahre sehr große Medusen mit Augen am Tentakelkranz (das sind kleine Polypen, bei Craspedacusta). Außerdem haben sie Perisarc / Periderm (Epidermis bildet eine Hülle aus Chitin) um entweder ganzen Polypen oder nur um den unteren Teil (aber nicht um Kopf).

Scyophozoa weisen relativ kleine Polypen auf und leben länger als Medusen. Sie besitzen einen Generationswechsel zwischen vegetativen Polypengeneration und sexueller Medusengeneration.

Aus welchem Grundgewebstyp sind die Cnidaria gebaut? Die Cnidaria sind aus Epithelien gebaut (außen und innen). Epidermis und Gastrodermis dazwischen ist Mesogloea.

Welche Konsequenzen ergeben sich für den Bau des Muskel- und des Nervensystems? Sie besitzen eine basiepthielialen Nervenplexus (Nervenzellen sind in Epithel eingebettet). Dadurch gibt es keine Nervenzentren (zum Beispiel Gehirn), sondern nur Verdichtungen (zum Beispiel ringförmig bei Medusen). Muskelzellen sind bei Cnidariern ebenfalls im Epithel eingebettet, auch Myoepithelzellen (Epithelmuskelzellen). Sie weisen kein Muskelgewebe, dafür Muskelzellen zwischen den Epithelzellen auf.

Welche Klasse ist durch ihre Skelettbildung ökologisch und erdgeschichtlich bedeutsam geworden? Die Anthozoa, da sie riffbildend sind.

Woraus besteht dieses Skelett und von wem wird es abgeschieden?


In welchen Großgruppen tritt eine Metagenese auf und was verstehen Sie darunter? Eine Metagenese tritt bei Cubozoa, Scyphozoa und Hydrozoa auf. Unter einer Metagenese versteht man einen Wechsel zwischen der vegetativen Vermehrung und der sexuellen Fortpflanzung.

6. Was verstehen Sie unter einem „Coelom“?

Unter einem Coelom versteht man eine sekundäre Leibeshöhle. Die primäre Leibeshöhle ist das Blastocoel. Ein Coelom ist ein von Mesoderm ausgekleideter mit Coelomflüßigkeit gefüllter Raum. Coelome besitzen epithelial ausgekleidete Räume zwischen Ento- und Ectoderm.

Wie entsteht ein Coelom bei Protostomiern und wie bei Deuterostomiern? Bei Protostomiern entsteht ein Coelom schizocoel, das heißt das Mesoderm bildet Spalten, die sich zu Räumen ausweiten. Mesorm legt sich innen an das Ectoderm und umgibt das Entoderm. Dadurch werden Mesenterien (das sind Stränge aus Mesoderm, die den Darm fixieren) gebildet. Es entstehen paarige Coelomsäckchen. Bei Deuterostomiern ist eine enterocoele Coelombildung ausschlaggebend. Ein Teil des Archaenterondachs schnürt sich ab und bildet enterocoele Taschen, die zu Coelomräumen ausgebildet werden.

Geben Sie eine einfache Querschnittsskizze eines coelomaten Bilateriers an!


Welche Konsequenzen ergeben sich für:

  • Körperwand: Das Mesoderm lagert sich an der Körperwand an.
  • Darmtrakt: ist von einer Mesodermschicht umgeben, also in seinem Platz fixiert (ist an Mesenterien aufgehängt).
  • Gefäßsystem: entsteht erst durch Coelombildung, da die Gefäße nur entstehen wo zwei Epithalien aufeinandertreffen (in Mesenterien). ???
  • Exkretion ?????
  • Reproduktion ????

7. Welche Großgruppen fassen wir als Arthropoda (=Gliederfüßer) zusammen?

  • Chelicerata = Scherenträger
  • Mandibulata (besitzen Mandibeln):
  • Crustacea = Diantennata
  • Trachaeta = Antennata:
  • Insectae = Hexapoda
  • Myriapoda = Vielfüßer

Welche Gemeinsamkeiten sind erkennbar in:

  • Körperdecke: alle besitzen ein Chitin-hältiges Ectoskelett (= Außenskelett).
  • Nervensystem: alle weisen ein Strickleiternervensystem auf (Ganglien, Ausbildung von Nervenzentren, so wie zum Beispiel Schlundganglien ????).
  • Leibeshöhle: sie besitzen keine innere Segmentierung (haben Mixocoel = Haemocoel, Blut und Coelomflüssigkeit verbinden sich).
  • Kreislauf: sie besitzen kein geschlossenes Blutgefäßsystem (besitzen ein Herz mit Ostien = Spalten).


Welche Gruppe hat die höchste Entfaltung am Land erreicht?


Welche Strukturen und Organe waren dabei entscheidend?

8. Was verstehen Sie unter „Eumetazoa“?

Eumetazoa bilden Gewebe und Organe aus. Sie haben zwei oder drei Keimblätter.

Welcher wesentliche Unterschied besteht zwischen diesen und den Porifera? Im Gegensatz zu den Profera (Parazoa) sind die Eumetazoa im Besitz eines echten Epithelgewebes (mit apikalen Zell-Zell-Verbindungen und basaler Matrix). Ebenso gibt es ein echtes Darmsystem, Muskel - & Nervenzellen, erste Sinneszellen und Sinnesorgane.


Welche Keimblätter unterscheiden wir? Ectoderm und Entoderm

Aus welchen entsteht das Nervensystem? Aus dem Ectoderm entsteht ein Neuroectoderm und daraus das Nervensystem.

Welche Grundgewebstypen kennen Sie? Epithel (=Deck)gewebe, Muskelgewebe, Nervengewebe, Bindegewebe.

Welches Keimblatt fehlt den Cnidariern? Die Cnidarier besitzen kein Mesoderm. Nur Epithelien, Muskeln- und Nervenzellen, die zwischen den Epithelzellen angeordnet sind.

Welche Konsequenzen ergeben sich für ihren Bauplan und für den Bau ihrer Muskulatur? Die beiden Schichten müssen alle Lebensfunktionen erfüllen: Epidermis entwickelt Sinnes - und Nervenzellen (basiepithelialer Nervenplexus), die Gastrodermis hat Drüsenzellen und cilienbedeckte Zellen. Die Muskulatur ist auf epithelialer Basis gebaut --> Ebithelmuskelzellen.


Welche Großgruppen zählen wir zu den Cnidarier? • Anthozoa • Cubozoa • Hydrozoa • Scyphozoa

Wo leben diese? Leben fast alle im Meer. Eine limnische Art: Hydra sp. (Süßwasserhydra)

9. Was verstehen Sie unter „Furchung“?

Furchung ist die Zellteilung bei der Zygote. Die Zellteilung wird deshalb so genannt, weil es aussieht, als würde sich die Zelle nur einfurchen.

Welche Furchungstypen kenne Sie? Spiral- oder Radiärfurchung

Worauf beruhen deren Unterschiede? Bei der Spiralfurchung verdrehen sich die Teilungsebenen. Bei der Radiärfurchung sind die Furchungsebenen rechtwinkelig zueinander oder gleich.

Wie furchen die Deuterostomier? Deuterostomier sind Radiärfurcher.

Was verstehen wir unter einem „Deuterostomier“? Neumünder. Heißen deswegen so, weil sie einen sekundären Mund entwickeln, der sich auf dem entgegengesetzten Darmende ausbildet. Der Urmund wandelt sich zum After um.


Welche Tierstämme fassen wir als Deuterostomier zusammen? Zu den Deuterostomia gehören: Chaetognatha, Hemichordata, Echinodermata und Chordata.

Wie bildet sich bei diesen das Coelom? Coelom: bildet sich durch Enterocoele Coelombildung. Hierbei schnüren sich von Urdarmdach (Archaenterondach) zwei Säcke ab = Abfaltung vom Darm (Divertikel- bildung). Ein Coelom wird gebildet.

Was verstehen Sie darunter? Unter einem Coelom versteht man eine sekundäre Leibeshöhle. Die primäre Leibeshöhle ist das Blastocoel. Ein Coelom ist ein von Mesoderm ausgekleideter mit Coelomflüßigkeit gefüllter Raum. Coelome besitzen epithelial ausgekleidete Räume zwischen Ento- und Ectoderm.


10. Was kennzeichnet die Bilateria?

Bilateria besitzen drei Keimblätter und sind bilateral symmetrisch. Bilateraler Bau führt zu einer Orientierung der Organismen (vorne und hinten). Sie sind auch polar, das bedeutet sie besitzen ein oben und unten.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus dem lateralen Bau? bei aufrechten Tieren (Mensch): oben = superior = cranial, unten = inferior = caudal, vorne = anterior = ventral, hinten = posterior = dorsal. kriechende Tiere: oben = dorsal, unten = ventral, vorne = anterior = cranial, hinten = posterior = caudal.

Welche Gruppen der Bilateria besitzen kein Coelom?

Welchen Bau zeigen diese daher (geben Sie jeweils ein einfaches Querschnittsbild)? Plathelminthes, Gnathostomulida, Nemertini sind Acoelomaten und Nemathelminthes sind pseudocoel, haben deshalb parenchymatischen Bau (Acoel, Inneres mit Mesodermmaterial gefüllt) oder sie haben gelgefüllte Räume (Pseudocoel). ?????

Welche Lebensweise zeigen viele dieser Gruppen? Viele sind Parasiten oder Räuber.

Welche Organsysteme werden dabei oft vergrößert oder vervielfacht? Sie vergrößern ihre Geschlechtsorgane. ????

11. Welche Großgruppen fassen wir als Arthropoda zusammen?

• Chelicerata = Scherenträger • Mandibulata (besitzen Mandibeln):

Was kennzeichnet deren Bau? Ein Strickleiternervensystem. Außen segmentiert. Ein Beinpaar pro Segment. Komplexaugen.

In welcher Gruppe sind drei deutliche Körperregionen ausgebildet? Bei den Insectae: Regionen = Tagmata. • Kopfregion: Konzentrierung des Nervensystems (Gehirn), Sinnesrezeptoren, Augen, Tastorgane, Fühler, Antennen, Mundwerkzeuge, 6 Segmente. • Thorax: Bewegungsapparat, Brustregion aus 3 Segmenten, mit drei Beinpaaren, und falls vorhanden mit Flügeln. • Abdomen: 11 Segmente, Darmtrakt, Eingeweide, Fortpflanzungsorgane und Exkretionsorgane (Malpighi-Schläuche).

Wie sind diese gebaut und gekennzeichnet?


Welche zwei Gruppen zeigen große Gemeinsamkeiten im Bau der Organe und des Nahrungserwerbes? Welche lassen sich dabei unterscheiden und woraus differenzieren sie sich? Mandibulaten (Crustacea, Trachaeta) besitzen alle Mandibeln, und zwei Maxillen (Maxille 1 und Maxille 2 = Labium bei Insekten). Sie differenzieren scih aus den Gliedmaßen (Extremitäten). ????

Wie ernährt sich die dritte Großgruppe vor allem ihre terrestrischen Vertreter? Cheliceraten ernähren sich oft räuberisch. Sie zerlegen ihre Beute mit Scheren oder töten die Beute mittels Gift (Giftdrüse in Cheliceren bei Arachnoiden) und saugen sie, nachdem die Verdauungssäfte eingespritzt wurden, aus.

Welche Konsequenzen hat der Arthropodenbauplan auf das Wachstum dieser Tiere? Die Tiere müssen sich Häuten um weiterwachsen zu können, da der Chitinpanzer starr ist und nicht nachgeben kann.

12. Was verstehen Sie unter einem „diploblastischen Bau“?

Zweischichtig. Entstanden aus zwei Keimblättern. Ectoderm zu Epidermis und Entoderm zu Gastrodermis (Darmauskleidung). Außenepithel zur Auseinandersetzung mit der Umwelt. Innenepithel zur Verdauung, Ausprägung von Geweben und Organen.

Auf welches Entwicklungsstadium lässt sich dieser zurückführen?


Welche zwei Großtaxa (Stämme) sind derart gebaut? Cnidaria und Ctenophora

Welche spezialisierte Zelltypen haben diese Tiere zum Beutefang entwickelt? Sie haben die Cniden (Nesselzellen) und die Colloblasten (Klebzellen) an den Enden der Tentakeln entwickelt.

Welches von den vier Grundgeweben ist als einziges vorhanden? Nur Epithelien.

Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für ein Nervensystem und die Muskulatur? Sie besitzen eine basiepthielialen Nervenplexus (Nervenzellen sind in Epithel eingebettet). Dadurch gibt es keine Nervenzentren (zum Beispiel Gehirn), sondern nur Verdichtungen (zum Beispiel ringförmig bei Medusen). Muskelzellen sind bei Cnidariern ebenfalls im Epithel eingebettet, auch Myoepithelzellen (Epithelmuskelzellen). Sie weisen kein Muskelgewebe, dafür Muskelzellen zwischen den Epithelzellen auf. ?????


13. Was verstehen Sie unter einer „Segmentierung“?

Die Segmentierung ist die Unterteilung des Körpers in homologe Segmente = Teilabschnitte. Die einzelnen Segmente werden auch Metamere genannt.

Bei welchen Großgruppen tritt eine solche auf? Bei Articulata, dazu gehören Arthropoda und Annelida.

Von welchem Keimblatt geht die Segmentierung aus? Die Segmentierung geht von Mesoderm aus.

Welche Organsysteme werden von der Segmentierung erfasst? Von der Segmentierung erfasst werden Gonaden, Exkretionsorgane und Ganglien (diese sind paarig angeordnet).

Wie unterscheiden sich äußere und innere Segmentierung? äußere: die einzelnen Segmente sind elastisch miteinander verbunden. in der entwicklung werden zwar alle segmente getrennt angelegt, wachsem aber später zusammen. innere: ????

Welche Stammgruppe ist durch eine äußere Segmentierung gekennzeichnet? Anneliden werden innen und außen segmentiert. [[[[Arthropoden]]]] hingegen nur außen, innen sind Coelomräume, die durch Dissepiment / Septum getrennt werden.

Nennen Sie die wichtigsten drei Großgruppen davon! Die Arthropoden werden eingeteilt in: • Chelicerata = Scherenträger • Mandibulata (besitzen Mandibeln): o Crustacea = Diantennata o Trachaeta = Antennata:  Insectae = Hexapoda  Myriapoda = Vielfüßer

Wie ist deren Körperdecke gebaut? Die Körperdecke der Arthropoda ist aus drei Schichten aufgebaut (Epi-, Ecto- und Entocuticula).

14. Wie können Sie die Mollusken innerhalb der Metazoa einstufen?

Die Mollusken sind einer der größten Tierstämme der Wirbellosen. Es gibt 130.000 verschiedene Arten.

Welche Gemeinsamkeiten zeigen sie mit den Annelida? Sie sind wie Annelida, Spiralia, Protostomier und Coelomaten. Sie besitzen Metanephridien.

Welches Exklusivmerkmal kennzeichnet die Mollusken? Die Radula.

Wie ist dessen Bau und Funktion? Es ist eine Platte = Radulaknorpel, der mit cuticulären Chitinzähnchenreihen besetzt ist. Wichtig zum Abraspeln der Nahrung.

Welche Großgruppen (Klassen) zählen wir zu den Mollusken? • Aplacophora/Solenogastres (=Wurmschnecken) • Polyplacophora (=Käferschnecken) • Monoplacophora • Gastropoda (=Bauchfüßer) • Scaphopoda (=Kahnfüßer) • Bivalvia (=Muscheln) • Cephalopoda (=Tintenfische)

In welcher von diesen fehlt das Exklusivmerkmal? Die Muscheln besitzen keine Radula.

Wie ernährt sich daher die Mehrzahl dieser Tiere? Die Mehrzahl dieser Tiere sind hauptsächlich Filtrierer. Sie haben ihre Kiemen als Filterapparate ausgebaut. Sie sind meist sessil.

Welche Konsequenz hat das auf ihre Lebensweise? Manche Arten können teilweise schwimmen, wie zum Beispiel die Pilgermuscheln.

Welche Gruppe ist durch eine direkte Entwicklung und durch besonders hohe Sinnes- und psychische Leistungen charakterisiert? Die Cephalopoda haben eine direkte Entwicklung.


15. Nennen Sie die gemeinsamen Merkmale der „Chordata“!

1. Chorda dorsalis (dorsal gelegenes

   Stützorgan)	2. Neurulation (Entwicklung eines
   Neuralrohrs)

3. Kiemendarm 4. segmentale Mesodermsäckchen 5. ventrales Herz, driekt hinter Kiemendarm, dass das Blut in den Kiemendarm pumpt

Welche Gruppen (Unterstämme) fassen wir darunter zusammen? • Tunicata = Mandeltiere • Acrania = Schädellose • Craniota Vertebrata = Wirbeltiere

Welche von diesen sind ausschließlich marin? Rein marin sind Tunicata (meist sessil) und Acrania (hemi sessil).

Wie ernähren sich diese marinen Gruppen? Sie sind Filtrierer oder Suspensionsfresser.

Welches Organsystem ist dabei von besonderer Bedeutung? Der Kiemendarm wird zum Filtern verwendet.

Welche Gruppe ist auch ins Süßwasser und auf das Land vorgedrungen? Die Craniota können sowohl am Land, als auch im Süßwasser leben.

Welches Organsystem verändert sich besonders stark bei den Landtieren? Der Kiemendarm verändert sich stark. Er wird zum Gasaustausch genutzt ????

16. Charakterisieren Sie die PORIFERA!

Porifera sind sessil, Filtrierer, mikrophage Suspensionsfresser. HAben keine Gewebe, da sie sich nur aus einem Keimblatt entwickeln. Haben nur Epithelien.

Was unterscheidet sie von den „Eumetazoa“ (=Histiozoa)? Eumetazoa besitzen im Gegensatz zu den Porifera Keimblätter und echte Gewebe.

Was verstehen Sie unter „Eumetazoa“? Eumetazoa = Gewebstiere. Alle Tiere mit echten Geweben werden zu den Eumtazoa gezählt. - Zell-Zellverbindungen zur Informationsübermittlung - 2 Zellschichten: Ekto- und Entoderm - Gasturlation - Spezialisierte Zellen: Muskelzellen, Nervenzellen...

Wo kommen die Porifera vor? Sie kommen im Meer und gering auch limnisch vor.

Wie ernähren sich diese? mikrophage Filtrierer und Suspensionsfresser.


Welche Bauformen kennen Sie? Ascon Typ: Choanozyten sitzen in einfachen Röhren, die Schwämme bleiben klein. schlauchförmig, nur eine Zentrale Ausströmöffnung. Sycon Typ: Choanozyten sitzen in radialen Kammern, können schon größer werden. Leucon Typ: sehr differenziert, verzweigtes KAnalsystem. Viele Taschenförmige Kammern.

Welche Skelettmaterialein treten auf? Calcit bei Kalkschwämmen. Kieselsäure bei Kieselschwämmen. Hornkieselschwämme besitzen auch noch Spongin.

Was sind „Gemmulae“ und welche Bedeutung haben diese? Gemmulae werden hauptsächlich bei Süßwasserschwämmen gebildet, um den Winter zu überstehen. Es sammeln sich Archaecyten an, die von Skleriten umgeben werden. Dann stirbt der Schwamm ab und die Gemmulae bleibt übrig. Sie kann im Frühling im alten Skelett weiterwachsen oder sie wird verbreitet und bildet einen neuen Schwamm.

17. Charakterisieren Sie die CNIDERIA!

Worin unterscheiden sie sich gegenüber den BILATERIA? Sie haben eine diploblastischen bau, bestehen also nur aus 2 keimblättern. es kann daher nicht zur ausprägung eines Coeloms kommen. Besitzen Mesogloea, das sich zwischen Ekto und Entoderm bildet.

Welche Klassen fassen wir darunter zusammen? • Anthozoa: o Hexacorallia (6oder mehr Septen) o Octocorallia (8 Septen) • Cubumedua • Hydrozoa • Scyphozoa


Worin unterscheiden sich diese? Anthozoa haben keinen Generationswechsel, sondern eine reine Polypengeneration. Sie sind die riffbildende Klasse. Hexacorallia (Madreperaria) lagern im Fußscheibenectoderm Kalk ein. Sie sind Kolonienbildend, die eigentlichen Korallen und haben Actinulalarven (Tentakelkranz und Cilien).

Cubumedusa haben Metagenese. Medusen (Quallen) sind würfelförmig und relativ groß.

Hydrozoa haben keine Septen und zeigen verschiedene Modifikationen des Metagenese Zyklus. Manche Arten haben keine Medusen (Hydra sp.) und manche Arten erzeugen nur alle paar Jahre sehr große Medusen mit Augen am Tentakelkranz (das sind kleine Polypen, bei Craspedacusta). Außerdem haben sie Perisarc / Periderm (Epidermis bildet eine Hülle aus Chitin) um entweder ganzen Polypen oder nur um den unteren Teil (aber nicht um Kopf).

Scyophozoa weisen relativ kleine Polypen auf und leben länger als Medusen. Sie besitzen einen Generationswechsel zwischen vegetativen Polypengeneration und sexueller Medusengeneration. Medusengeneration: Medusen erzeugen Gameten, die verschmelzen. Daraus werden Planulalarven, die sich festsetzen und zu Scyphopolypen werden. Die Scyphopolypen schnüren Teile ab (sog. Ephyralarven), die zu Medusen heranwachsen.

Was verstehen Sie unter einer Metagenese und wo tritt eine solche auf???? Eine Metagenese ist ein Wechsel zwischen der vegetativen Vermehrung und der sexuellen Fortpflanzung.

Welche Gruppe ist durch ihre mächtigen Skelettbildungen bedeutend? Anthozoa


Woraus besteht dieses Skelett und wo wird es abgeschieden? aus Kalk, bei Hexacorallia, wir ab Fuß abgeschieden. Darum wachsen die Tiere nach oben und bilden große Riffe.

18. Was verstehen Sie unter einer „Radiärfurchung“?

Bei der Radiärfurchung sind die Furchungsebenen rechtwinkelig zueinander oder gleich.

Für welche Stammgruppe ist dieser Furchungstyp kennzeichnend? Bei Deuterostomiern.

Welche anderen Furchungstypen kennen Sie? • Spiralfurchung: verdrehen sich die Teilungsebenen • Holoblastische Furchung: ganze Zygote wird gefurcht • Meroblastische Furchung: Dotterreicher Teil wird nicht gefurcht (es entsteht daraus

 eine Keimscheibe)

• Äquale Furchung: gleichgroße Blastomeren • Inäquale Furchung: es entstehen Mikro- und Makromeren • Superficielle Furchung: Zygotenkerne wandern an die Oberfläche und bilden Epithele

  (im Inneren ist Dotter). Ventralseite wird zuerst entwickelt.

Was verstehen Sie unter einer enterocoelen Coelombildung und wo tritt eine solche auf? Hierbei schnüren sich von Urdarmdach (Archaenterondach) zwei Säcke ab = Abfaltung vom Darm (Divertikelbildung). Ein Coelom wird gebildet.

Welche Konsequenzen in Bau und Anordnung verschiedener Organsysteme ergeben sich allgemein durch den Besitz eines Coeloms und wie definieren Sie Letzteres?

Unter einem Coelom versteht man eine sekundäre Leibeshöhle. Die primäre Leibeshöhle ist das Blastocoel. Ein Coelom ist ein von Mesoderm ausgekleideter mit Coelomflüßigkeit gefüllter Raum. Coelome besitzen epithelial ausgekleidete Räume zwischen Ento- und Ectoderm. Das Coelom ermöglicht Gefäßentwicklung.

19. Welche Differenzierungsmöglichkeiten des Mesoderms treten bei protostomialen Spiraliern auf, die keine sekundäre Leibeshöhle besitzen?

Das Mesoderm füllt den ganzen Innenraum aus (parenchymatischer Bau) oder es wird nur innen an das Ectoderm angelagert (pseudocoel).

Ordnen Sie die wichtigen Großgruppen diesen Organisationsformen zu. Plathelminthen, Nemertini, Ganthostomulida sind Acoelomaten. Nemathelminten sind Pseudocoelomaten.

Welches Exkretionsorgan ist für diese Tiere typisch? Protonephridien (=Erstniere) ist für diese Tiere typisch.

Nennen Sie die drei gängigen Begriffe dafür und geben Sie eine einfache Skizze basierend auf den Ergebnissen der Elektronenmikroskopie an. --> Cyrtocyte, Terminalzelle.

In welchen Großgruppen treten häufig Parasiten auf? Nennen Sie mindestens drei parasitische Gruppen. Parasiten treten bei Plathelminthes auf: • Cestoda (=Bandwürmer) • Trematoden (=Saugwürmer)

Viele Parasiten treten bei Nemathelminthes auf: • Nematoden (=Fadenwürmer, zum Beispiel Ascaris = Spulwürmer) • Acantocephala (=Kratzer) • Nematomorpha (=Seitenwürmer).

20. Was bedeutet ein Diploblastischer Bau?

Zweischichtig. Entstanden aus zwei Keimblättern. Ectoderm zu Epidermis und Entoderm zu Gastrodermis (Darmauskleidung). Außenepithel zur Auseinandersetzung mit der Umwelt. Innenepithel zur Verdauung, Ausprägung von Geweben und Organen.

Welcher Tierstamm zeigt einen solchen? Die Hohltiere (Coelenterata). Dazu gehören Cnidaria und Ctenophora.

Welche gemeinsame Zellbildung charakterisiert alle Klassen dieses Taxons? Die Cniden, also NEssezellen bei den Cnidariern und die Colloblasten (Klebzellen) bei den Ctenophora.

Wie heißen diese und was ist ihre grundsätzliche Ernährungsweise? Cnidaria und Ctenophora. Sie jagen mit ihren Cniden bzw. Nesselzellen.

21. Was sind BILATERIA?

Bilateria besitzen drei Keimblätter und sind bilateral symmetrisch. Bilateraler Bau führt zu einer Orientierung der Organismen (vorne und hinten). Sie sind auch polar ????

Von welchen Keimblättern werden sie gebaut?


Was ist ein Blastoporus? Blastoporus ist der Urmund.

Welche zwei großen Strammgruppen unterscheiden wir nach Lage und Differenzierung?


Welche Furchungstypen treten in diesen beiden Stammgruppen auf? Es treten die Radiär- und die Spiralfurchung auf.

Was verstehen Sie unter einem COELOM? Unter einem Coelom versteht man eine sekundäre Leibeshöhle. Die primäre Leibeshöhle ist das Blastocoel. Ein Coelom ist ein von Mesoderm ausgekleideter mit Coelomflüßigkeit gefüllter Raum. Coelome besitzen epithelial ausgekleidete Räume zwischen Ento- und Ectoderm.

Welche zwei grundsätzlich verschiedene Differenzierungswege des Coeloms treten bei wem auf? Es treten die Enterocoele und Schizocoele Coelombildung bei den Deuterostomiern und Protostomiern auf.

Welche Organe der Exkretion und Osmoregulation finden wir in der Regel bei coelomaten und welche bei nichtcoelomaten Bilateria? Bei den Coelomaten sind die Metanephridien ausschlaggebend. Bei den Acoelomaten die Protonephridien.


22. Schildern Sie kurz den Bauplan der CHORDATEN.

1. Chorda dorsalis (dorsal gelegenes

   Stützorgan)	2. Neurulation (Entwicklung eines
   Neuralrohrs)

3. Kiemendarm 4. segmentale Mesodermsäckchen 5. ventrales Herz, driekt hinter Kiemendarm, dass das Blut in den Kiemendarm pumpt

Welche Taxa fassen wir darunter zusammen? • Tunicata = Mandeltiere • Acrania = Schädellose • Craniota Vertebrata = Wirbeltiere

Welche von diesen sind ausschließlich marin? Rein marin sind Tunicata (meist sessil) und Acrania (hemi sessil).

Wie ernähren sich diese marinen Gruppen? Sie sind Filtrierer oder Suspensionsfresser.

Welches Organsystem ist dabei von besonderer Bedeutung? Der Kiemendarm wird zum Filtern verwendet.

Durch welche Exklusivmerkmale können wir die Wirbeltiere innerhalb der Chordate abgrenzen? • Knöcherner oder knorpeliger Schädel • Kiemenbögen und Wirbelsäule • mehrteiliges ventrales Herz • mehrteiliges Gehirn mit Hypophyse • mehrschichtige Epidermis • Labyrinthe mit Bogengängen • einfache Kiemenspalten • Schilddrüse • Komplizierte Leber • Komplexes Nervensystem • Manche der Strukturen werden sekundär zurückgebildet • Ein Paar Seitenaugen oder ein Paar Scheitelaugen, die ganz (Scheitelauge) oder deren Nethhaut und Nerv (Seitenaugen) vom Zwischenhirn gebildet werden


23. Welche Konsequenzen in Bau und Anordnung verschiedener Organsysteme ergeben sich allgemein durch den Besitz eines Coeloms und wie definieren Sie Letzteres?

Unter einem Coelom versteht man eine sekundäre Leibeshöhle. Die primäre Leibeshöhle ist das Blastocoel. Ein Coelom ist ein von Mesoderm ausgekleideter mit Coelomflüßigkeit gefüllter Raum. Coelome besitzen epithelial ausgekleidete Räume zwischen Ento- und Ectoderm.


24. Beschreiben Sie kurz die wichtigsten Bewegungsorganellen der Protozoen.

• Geißeln: DEFINITION • Cilien: DEFINITION • Pseudopodien: DEFINITION

Beschreiben Sie kurz die wichtigsten Bewegungsweisen der Protozoen. Die Protozoen bewegen sich mittels Cilien und Geißeln durch schlagend / rotierende Bewegung der Organellen fort, durch passives Schweben oder durch Kriechen mit Pseudopodien.

Nennen Sie die Großgruppen der Protozoa. • Ciliata • Rhizopoda • Flagellata • Sporozoa

In welchen davon treten besonders häufig Krankheitserreger des Menschen auf? Krankheitserreger treten bei den Sporozoa auf.

Nennen Sie wenigstens zwei Krankheiten, die von Protozoen hervorgerufen werden. Amöbenruhr (Amöben) und Malaria (Sporozoa).

In welchen Gruppen wird Kalk und Kieselsäure zum Aufbau von Schalen verwendet? Bei Rhizopoda werden Kalk- und Kieselsäure eingelagert (Kalk: Foraminifera, Kieselsäure: Radiolaria)

Welche zeigen einen Kerndualismus, der mit welchen besonderen Vorgängen bei der generativen Fortpflanzung kombiniert ist? Kerndualismus bei Ciliata (Mikronukleus: sexuelle Fortpflanzung wird gesteuert, Makronukleus: steuert vegetative Vorgänge). Konjugation: ist der Austausch von genetischem Material bei Ciliaten, Kernmaterial wird ausgetauscht.


25. Welche Furchungstypen unterscheiden wir?

• Spiralfurchung: verdrehen sich die Teilungsebenen • Radiärfurchung: sind die Furchungsebenen rechtwinkelig zueinander oder gleich • Holoblastische Furchung: ganze Zygote wird gefurcht • Meroblastische Furchung: Dotterreicher Teil wird nicht gefurcht (es entsteht daraus

 eine Keimscheibe)

• Äquale Furchung: gleichgroße Blastomeren • Inäquale Furchung: es entstehen Mikro- und Makromeren • Superficielle Furchung: Zygotenkerne wandern an die Oberfläche und bilden Epithele

  (im Inneren ist Dotter). Ventralseite wird zuerst entwickelt.

Wie furchen die meisten Protostomier?


Welche Tierstämme fassen wir darunter zusammen? Protostomia sind meistens Spiralia: • Plathelminthen • Nemathelminthen • Mollusken • Sipunculida • Gnathostomulida • Echiurida • Annelida • Nemertini

Wie und woraus entwickeln sich bei den meisten Protostomiern das Coelom und was verstehen Sie darunter? Das Coelom entwickelt sich bei den meisten Protostomier Schizocoel (aus Mesoderm- spalten) und das Mesoderm wird meist aus der Urmesodermzelle gebildet.

Unter einem Coelom versteht man eine sekundäre Leibeshöhle. Die primäre Leibeshöhle ist das Blastocoel. Ein Coelom ist ein von Mesoderm ausgekleideter mit Coelomflüßigkeit gefüllter Raum. Coelome besitzen epithelial ausgekleidete Räume zwischen Ento- und Ectoderm.

Nennen Sie die coelomaten Protostomiergruppen. • Sipunculida • Echiurida • Mollusken • Annelida • Arthropoda

Bei welcher Großgruppe bleibt das Coelom im wesentlichen auf das Perikard beschränkt? Pericard ist der Raum ums Herz, das bei den Mollusken von Coelomen umgeben wird.


26. Kennzeichnen Sie den Bau der PORIFERIA!

Welche Zellen sind von entscheidender Bedeutung für Antransport und Aufnahme der Nahrung und wie geht das vor sich? • Pinacocyten bilden die äußerste Zellschicht = Pinacoderm • Choanocyten =Kragengeißelzellen • Amöbocyten wandern im Mesophyl = Füllmaterial um die Porifera herum. Sie bringen die Nahrung zu den anderen Zellen. • Archaecyten = Urzellen. Sie können sich zu anderen Zellen differenzieren.

Die Choanocyten strudeln Nahrung herbei. Die Nahrung wird entweder an andere Zellen weitergegeben oder für den Eigenverbrauch genutzt. Die Pinacocyten können auch die Nahrung aufnehmen und dann ins Innere abgeben.

Warum werden die Porifera den übrigen Metazoa als „Parazoa“ gegenübergestellt?


27. Welche Stämme fassen wir als SPIRALIER zusammen und warum?

• Acoelaomaten • Pseudocoelomaten • Eucoelomaten (schizocoele oder enterocoele Bildung)

Welche davon zeigen einen coelomaten Bau und welche andere Differenzierungen des Mesoderms sind möglich?


Was wird aus dem Blastoporus der Spiralier? Aus dem Blastoporus der Spiralia wird der Mund.

Wie bildet sich das Coelom bei dem Stamm mit deutlicher äußerer und innerer Segmentierung? Die Anneliden haben eine äußere und innere Segmentierung. Ein Coelom entsteht durch die schizocoele Coelombildung.

Was ist die Konsequenz dieser Segmentierung im Bau der wichtigsten Organsystem? Alle wichtigen Organsysteme (Gonaden, Metanephridien, . . .) sind paarig angelegt.

Welche Exkretionssysteme treten bei coelomaten Spiraliern auf?


Welche Exkretionssystem treten bei Gruppen ohne Coelom auf?


28. Was verstehen wir unter DEUTEROSTOMIER?

Welcher Furchungstyp ist für diese Stammgruppe typisch?


Welche Art der Coelombildung?


Welche Tierstämme ordnen wir den Deuterostomiern zu?


Welche davon sind ausschließlich marin?


Geben Sie die gemeinsamen Bauplanmerkmale jenes Stammes an zu dem auch wir Menschen gezählt werden. Tunicata / Acrania filtern mit Hilfe des Kiemendarms die Nahrung und sie besitzen ein Endostyl (Hypobranchialrinne) = drüsiges Band. Bei uns Menschen wird das Endostyl zur Schilddrüse und Teile des Kiemendarms zu endokrinen / inkretorischen Drüsen.

Wie heißt der Unterstamm, dem wir angehören? Menschen sind Craniota.

Wer sind die beiden anderen?


Wo leben diese und wie ernähren sie sich?


Welches Organsystem mit welcher besonderen Struktur sichert die Nahrungsaufnahme?


Was ist aus dieser besonderen Struktur bei uns geworden?


29. Was ist das „Typusverfahren“?

Um eine neue Art zu beschreiben wird ein Holotypus und einige Paratypten (=Nebentypen) verwendet. Der Holotypus wird konserviert (bei Pflanzen wird er getrocknet – ein Herbar, bei den Tieren wird er eingelegt, zum Beispiel in Schnaps oder Balgen (Präparate).

Was ist ein Holotypus?


Wo könnten Sie einen solchen finden? Holotypen werden in Museen und Universitäten verwahrt.

Was ist ein Synonym? Ein Synonym ist ein weiterer Artname für einen Organismus (älterer Name zählt).


30. Als welche unterschiedliche Einheiten können wir Arten betrachten?

Wir können Arten als ökologische, genetische oder evolutive Einheiten betrachten.

Was verstehen Sie unter morphologischer Artdefinition? Morphologische Artdefinition („Morphospezies“): Eine Art wird nach morpholgischen / anatomischen / physiognomischen Merkmalen eingeteilt / definiert.

Worauf beruht diese morphologische Artdefinition?


In welchen Fällen sind wir immer noch auf diesen angewiesen und wo versagt er?


Welche Probleme ergeben sich bei ihrer Anwendung? Sexualdimorphismus (Weibchen und Männchen der selben Art sehen unterschiedlich aus) Sibbling species (sind verschiedene Arten, sehen aber sehr ähnlich aus)


31. Bei welchen Organismen ist sympatrische Artbildung ein häufiges Phänomen?

Was verstehen Sie unter „sympatrischer Artbildung“?


Was ermöglicht diese Form der Artbildung?


32. Warum ist die reproduktive Isolation bei der Artbildung so entscheidend?

Ohne einer reproduktiven Isolation würden genetische Anpassungen durch Vermischung der Gene wieder verloren gehen.

Was sind progame Isolationsmechanismen (Beispiel)? Progame Isolationsmechanismen sind Mechanismen, die die Paarung verhindern (Balzverhalten, Unterschiede in den Paarungsapparaten).

Wie wird all das ganz allgemein in der Biospecies Definition ausgedrückt? Fortpflanzungsgemeinschaft, die reproduktiv von anderen Arten / Populationen getrennt ist.


33. Was verstehen Sie unter „Kin Selektion und inclusive Fitness“?

Welche Phänomene werden dadurch im Sinne der Evolutionstheorie erklärbar?


34. Was ist Batesianische Mimikry?

Durch Selektion entstandene Arten, die Ähnlichkeit mit giften / widerwärtig – schmeckenden / wehrhaften Arten haben (die ein Warntracht besitzen). Beispiele: Wespenmimikry, Schaben ahnen Ameisen nach.

Wie können wir diese erklären? Sie sind entstanden durch Mutationen / Rekombination und fogender Selektion.


35. Von welchen Phänomenen ging Charles Darwin aus, als er seine Vorstellungen über die Mechanismen der Evolution formulierte, die in kürzester Form im Titel seines Hauptwerkes enthalten sind?

Mit seinem Hauptwerk „On the origin of species by means of natural selection“ (1859) zeigte Charles Darwin anhand der Haustauben die Veränderlichkeit einer Art (stammen alle von Felsentauben = Columba livia ab). Die Arten entstehen durch Selektion (vorheriger Mutation).

Wer entwickelte nahezu gleichzeitig ein sehr ähnliches Erklärungsmodell über die Anpassungen und Wandelbarkeiten von Arten? Lamarck entwickelte nahezu gleichzeitig ein sehr ähnliches Erklärungsmodell.

Was war der zentrale Satz dieser Erklärung und warum ist dieser nicht richtig? Sein Hauptsatz lautet: Vererbung erworbener Eigenschaften. Er glaubte, dass alle Organismen das Potential haben, höhere Organisationsformen zu entwickeln und dass die Natur direkt am Erbgut angreift und es so gezielt verändert.

Wer formulierte schon einige Zeit vor Darwin ein Erklärungsmodell über die Wandelbarkeit der Arten?


36. Was verstehen Sie unter „binärer Nomenklatur“?

Wann und von wem wurde diese eingeführt? Die binäre Nomenklatur wurde im 18. Jahrhundert eingeführt von Carl Linne.

Was muss eine exakte systematische Artangabe enthalten? a) Gattungsname b) Artname c) Erstbenenner d) Jahr der Entdeckung

Wie sind die biologischen Systeme aufgebaut? Die biologischen Systeme sind hierarchisch und enkaptisch organisiert.

Was ist ein Synonym (eventuell Beispiel)? Ein Synonym ist ein weiterer Ausdruck / Artbezeichnung einer Art; zum Beispiel Amphioxus.

In welcher Abfolge liegen die Kategorien von der Art bis zum Stamm? Taxon: Phylum = Stamm Klasse (classis) Ordnung (ordo) Familien Gattung (genus) Art (species)




37. Was sind die Aufgaben der Systematik und der Nomenklatur?

• Einteilung der Organismen in Systeme • deren Bedeutung und Stellung im System sichtbar zu machen • Diversität der Organismen erkennen und gliedern • in Organisationen / Verwandschaft darstellen und begreifen • Ablauf der Evolution erkunden

Was verstehen wir in der biologischen Systematik unter einem Synonym? Ein Synonym ist ein weiterer Ausdruck / Artbezeichnung einer Art.

Was wird im Falle von Synonymen wirksam und welche Stichtage sind entscheidend? Es gibt die sog. Prioritätsregel: der ältere Name ist der offiziell geführte Name.


38. Worin stimmen die Vorstellungen zu einer Evolution bei Lamarck und Darwin überein?

Die Vorstellung stimmen bei der Entwicklung der Arten überein. Alle Arten stehen somit irgendwie in Verwandtschaftsverhältnis.

Worin unterscheiden sich diese aber ganz wesentlich? Lamarck sieht auch in den Umweltfaktoren einen treibenden Faktor der Evolution.

Warum muss die Vorstellung Lamarcks abgelehnt werden?


Von welchen Phänomenen leitete Darwin seine Theorie ab, deren zentrale Begriffe alle im Titel seines Hauptwerkes genannt sind, wie lautet der Titel und was bedeutet „fitness“? „On the origin of species by means of natural selection“ (1859) fitness: Organismen, die fitter sind haben Selektionsvorteile, sie sind besser an die Umwelt angepasst und können mehr Nachkommen erzeugen.


39. Was ist ein Taxon?

Ein Taxon ist eine abgrenzbare Einheit innerhalb der Organismenwelt.

Was eine systematische Kategorie? Eine systematische Kategorie fasst mehrere Taxen zusammen.


40. Was sind „sibbling species“?

Sibbling species sehen sich sehr ähnlich, pflanzen sich aber nicht fort (haben eventuell ein anderes Balzverhalten,...). Sibbling species sind wahrscheinlich evolutiv noch nicht lange getrennt.

Bei welchen Tiergruppen wurde dieses Phänomen bekannt?


Welcher Artbegriff versagt bei solchen Arten?


Zu welcher anderen Artdefintion hat die Analyse von sibbling species geführt, wie lautet diese und welcher Kernsatz ist dabei von besonderer Bedeutung? Biospezies: Fortpflanzungsgemeinschaften die reproduktive isoliert sind.


41. Was verstehen Sie unter „sexueller Selektion“?

Welche Mechanismen und Wechselwirkungen treten dabei auf?


Wie können wir erklären, dass diese Selektionsform überhaupt in Gang kommt?


42. Worauf beruht die Variabilität der Organismen?

Welcher Anteil dabei ist für die Evolution bedeutsam?


Wodurch wird dieser Aufrecht erhalten?


43. Was verstehen Sie unter einem „Keimblatt“?

Welche Keimblätter kennen Sie?


Worin liegt deren Bedeutung? Ectoderm: Epidermis, Gehirn und Nervenzellen, Sinneszellen Mesoderm: Leibeshöhle, Muskulatur, Bindegewebe, Knorpel und Knochen, Blutgefäße

 und Herz, Lymphgefäße, Nieren und Keimdrüsen

Entoderm: Magen und Darm, Verdauungsdrüsen, Schilddrüse, Atmungsorgane


44. Was verstehen Sie unter „Gastrulation“?

Unter einer Gastrulation versteht man die Entstehung eines Becherkeims (besitzt schon einen Ecto- und Entoderm) = Magen – Tierchen – Stadium

Was entsteht dabei?


45. Was ist das Mesoderm?

Ab welchen Tierstämmen tritt es auf?


46. Was ist ein Protonephridium?

Wie ist sein Bau und seine Funktion? Ein Protonephridium besteht aus einer Terminalzelle, in der eine Cilie schlägt und so die Stoffwechselendprodukte in die Kanalzelle transportiert, Abtransport, Stoffe werden über Membran in Terminalzelle aufgenommen.

Für welche Tierstämme ist es typisch? Protonephridium ist typisch für Acoelomaten und Pseudocoelomaten.


47. Nennen Sie die Grundgewebstypen.

Was verstehen Sie unter einem „Gewebe“? Ein Gewebe ist eine Gruppe von Zellen, die aus morphologischer Sicht (auf Grund ihrer Differenzierung) ähnlich sind.

Was verstehen Sie unter einem „Organ“? Ein Organ besteht aus funktionellen Gruppen, die Teilfunktionen im Organismus übernehmen.

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48. Was sind Bilateria?

49. Was ist Metagenese?

Metagenetischer Generationswechsel; auf die geschlechtliche Fortpflanzung folgt eine ungeschlechtliche Fortpflanzung.

50. Welche Taxa haben einen diploblastischen Bau, was verstehen wir darunter, welche Gewebe finden wir bei diesen, welche speziellen Zellen haben sie zum Nahrungserwerb entwickelt und welche Lebensweise folgt daraus, bei welchen tritt Generationswechsel auf, was verstehen wir darunter, welche Gruppe ist von Symbionten abhängig und zu mächtigen Kalkabscheidungen fähig?

51. Welche Symmetrieverhältnisse zeigen triploblastische Metazoa und was verstehen wir darunter, welche Taxa fassen wir als „Spiralia“ zusammen und warum, wie können wir diese Stämme entwickeln ein Coelom und was verstehen wir darunter?

52. Geben Sie eine knappe Übersicht über Bauz, systematische Gruppierung und mögliche Verwandtschaftsbeziehungen der Arthropoda.

53. Definieren Sie kurz Chordata, welche Unterstämme unterscheiden wir, mit welchen anderen Stämmen fassen wir die Chordaten nach welchen Kriterien zu welcher Stammgruppe zusammen?

Erklären Sie kurz aber genügend inhaltsreich folgende Begriffe:

Foraminifera – gehören zu Rhizopoda, sind Schalentragende Amöben, also einzeller. Ctenophora – Rippenquallen. gehören zu Hohltieren. Cniden – Nesselzellen. Dienen bei den Cnidariern zum Beutefang. Cestoda – Bandwürmer, gehören zu den Plathelminthen. leben endoparasitisch. Rotatoria – Rädertierchen. sind sehr klein, 0,1 bis 3 mm lang. Bestizen Eutelie (genetisch Vorgelegte Anzahl von Zellen) Protonephridium – Einfachstes Exkretionsorgan bei Tieren ohne Coelom. besteht aus Cyrtocyte mit Cilienbüschel zum Abtransport von Exkretstoffen. Trochophora – freischwimmende planktonitsche Larve von Polychaeta. Notopodium – Bautal bei Parapodien, nämlich der dorsale Ast. Polycheata Carapax - Ausbildung einer harten Schale an der Körperoberseiter verschiedener Tierarte. Xiphosura – Schwertträger, gehören zu Cheliceraten. Merostomata Polyplacophora – Käferschnecken. Schalenweichtiere. gehören zu Molluscen. Radula – Raspelzunge. Chtinplatte mit cuticulären Chitinzähnchenreihen. Abraspeln der NAhrung Brachyura – echte Krabben oder Kurzschwanzkrebse. zu Crustacea Coleoptera – Käfe. Größte Ordnung innerhalb der Klasse der Insekten. 350 000 Arten. Holometabola (Beispiel) – Gruppe von Insekten, die innerhalb der Fluginsekten zu Neoptera gehören. Käfer. Crinoida – Seelilien und Harsterne, gehören zu Echinodermata. mit Seesternen und Seeigeln verwandt. Hydrocoel – Abschnitt des Coeloms bei Stachelhäutern, entwickelt sich aus Mesocoel. Pluteus – Larvenform der Stachelhäuter. Seeigel und Schlangensternlarve. Ascidiacea – Seescheiden, knöllenförmige Wirbellosen, gehören zu Tunicata. Gnasthostoma – Kieferntrager, Kiefermäuler. Gehören zu Wirbeltieren. Mesenterium – Falte der Coelomwand, bei den meisten Tiergruppen als Darmaufhängung. Cirripedia – Rankenfüßer, gehören zu Chelicerata. Sessil und mit Panzer bedeckt. Onychophora – Stummelfüßer, gehören innerhalb der Arthropoda zu den Proarthropoda. Collembola – Springschwänze, werden traditionell zu Insekten gezählt Brachiopoda – Armtiere. zweiklappiges Gehäuse, bilateral symmetrisch. sehen aus wie Muscheln, haben aber obere und untere Klappen, nicht linke und rechte Enteropneusta – gehören unter den Hemichordata zu den Flügelkiemern. Deuterstomia. bilden Gänge. Neurulation – exklusivmerkmal der Chordatiere. Bildung des Neuralrohrs als Anlage des Späteren ZNS bei Embryos. Nauplius – Primärlarve der Krebstiere. 3 Extrimitätenpaare: 1. und 2. Antenne, Mandibel Cyrtozyte – Reusenzelle. Gehört zu Protonephridium. cillienbüschel schlägt im Inneren --> abtransportieren von exkretionsprodukten. Peribranchialraum – ensteht durch eine Falte,die um den Kiemendarm herum wächst. 2 Öffnungen: Mund und Atrialöffnung Chaetognatha – Pfeilwümer, Protostomia Ophiurida – Schlangesterne, gehören zu Echinodermata. Arme deutlich vom Körper abgesetzt. Pedizellarium – ??????????? Cephalochordata – auch Acrania, Schädellose. Dazu gehören Lanzettfischen und Seescheiden. Ciliata – Wimperntierchen, einzellig. Eukaryotisch. Cilien zu Fortbewegung. Trematoda – Saugwürmer. gehören zu Plathelmithen. leben parasitär Metagenese – Generationswechsel zwischen vegetativer und sexueller Generation Cerkarie – bei Digenea. Larvenform der Saugwürmer Prosobranchia – Vorderkiemerschnecken. Kiemen liegen vor dem Herzen. Gehäuse mit hornigem oder Kalkigem deckel Clitellata – Gürtelwürmer.gehören zu WEnigborstern und Egeln. besitzen Clitellum, Verdickung der Epidermisregion. zahlreiche Drüsen Copepoda – RUderfußkrebse. Zählen zu Crustacea. Klein und aquatisch, marin und limnisch Porifera – Schwämme. gehören zu Gewebelosen. marin, wenig limnisch Bivalvia – Muscheln. gehören zu Molluscen. Keine Radula. Filtrierer oder Suspensionsfresser. meist sessil. Pilgermuschel kann schwimmen Opistophora – gehören zu Annelida??? Cephalopoda – Kopffüßer. gehören zu Molluscen. am höchsten entwickelte Stufe davon. marin, freischwimmend aber auch sessil Chelicerata – Scherenträger. gehören zu Articulata. dazu gehören Spinnentiere. Räuerrisch. Verdauungssäfte in Opfer gespritzt und aussgesaugt oder mit chiliceren getötet. Amphipoda – Flohkrebse, werden zu höheren Krebsen gezählt. Lepidoptera – Schmetterlinge, gehören zu Arthropoda. sehr Artenreich. Diptera – Zweiflügler, Ordnung der Insekten innerhalb der Neuflügler. haben Schwingkölbchen. Phiuroidea – Schlangesterne. gehören zu Echinodermata. bilateral symmetrisch Chordata – Chordatiere zeichnen sich durch besitzt der Chorda dorsalis aus, embryonale Stützorgan. Acrania, Tunicata, Craniota Branchiostoma – Lanzettfischen. Gehört zu Arcrania. marin Opisthobranchia – Hinterkiemerschnecken. Kiemen sitzen hinter dem Herzen. gehören zu Molluscen. Mantelhöhle recht Oligochaeta – Wenigborster, ORdnung der Ringelwürmer. Regenwurm am bekanntesten. Arthropoda – Gliederfüßer. gehören zu Articulata. Stamm der Häutungstiere. Überstämme: Chelicerate und Mandibulaten Cladocera – Wasserflöhe, Crustacea. Zooplankton des Süsswassers. Rudern mit antennen --> hüpfen. Acari – Milben., Zählen zu Cheliceraten. Grpßte Gruppe. Echinida – echte Seeigel, gehören zu Stachelhäutern Veliger - Larvenform der Molluscen mit Aussnahme der Cephalopoda (keine Larven) Thaliacea – Salpen: tonnenförmige, freischwimmende Manteltiere. Körper zu größten Teil aus Kiemendarm. Metagenese. Blastopoprus – Urmund. Wird bei Protostomian zum definierten Mund, bei Deuterostomiern zum After. Bei der Gastrulation bildet sich durch einwanderung der Zellen rudarm. Periderm – Epidermis bildet hülle aus Epidermis. Bryozoa – Moostierchen. Im Wasser lebend Vielzeller. zu Lobotrochozoa. Protostomia. Mesogloea – Füllmatieral bei Hohltieren. Füllt raum zwischen Ekto und Entoderm Pterobranchia – Flügelkiemer. marine Deuterostomia. Hemichordata. Gastrulation – Ausbildung der Keimblätter während der Embryogenese der Vielzeller. Danach Ausbildung des Blastulakeims. Gastrotricha – Bauchhärlinge, sehen Ciliaten ähnlich. Unterseite mit Ciliaten besetzt. Gleiten über Boden Ophiurida – Schlangensterne. zu echinodermata. Blastocoel – Primäre Leibeshöhle, flüssigkeitsgefüllter Hohlraum innerhalb der Blastula. Agnatha – Kieferlose. bis auf Neunaugen ausgestorben Radiolarien – Strahlentierchen. Heterotroph. Habn Axopodienfortsätze, durch Starre Stacheln von Innen gestützt. Neuralleiste - ZWischenschritt bei der Neurulation im Emrbyo. Zusammenfalten des Ektoderms. Neuralrohr. später ZNS.

Definieren Sie folgende Begriffe möglichst knapp, aber inhaltsreich:

Radiolaren – Planula – Trematoda – Polychaeta – Radula – Nauplius – Lepidoptera – Pluteus –

Neuralleiste – 

Gnathostomata

1. Welcher Stamm wird als „Parazoa“ allen übrigen Vielzellern gegenübergestellt und warum? Kennzeichnen Sie Bau, Nahrungsaufnahme, Vorkommen und Lebensweise. 2. Was bedeutet „Triploblastier“ und welche Symmetrieverhältnisse und Orientierungen zeigen diese Tiere? Nach welchen Kriterien unterscheiden wir welche Stammgruppen? Welche Möglichkeiten der Coelombildung finden wir bei diesen und was verstehen wir unter einem Coelom? 3. Was bedeutet „Arthropoda“, welchen Bauplan zeigen diese, welche Großtaxa fassen wir darunter zusammen, welcher Stamm wird als Schwesterngruppe angesehen und warum? 4. Was sind „Craniota“, mit wem fassen wir diese als Chordata zusammen, welche Bauplanmerkmale kennzeichnen die letzteren, wo und wie leben die anderen Chordaten? 5. Nennen Sie drei Krankheiten hervorgerufen durch welche Protozoen? 6. Definieren Sie folgende Begriffe knapp, aber möglichst inhaltsreich: Anthozoa – Cestoda – Rotatoria – Cephalopoda – Copepoda – Holometabola – Crinoida – Neuralleiste – Gnathostomata


Mesophyl = Füllmaterial bei Schwämmen POM: Particular organic matter/material DOM: dissolved organic matter/material Amöbocye = Zellen bei Porifera, wandern im Mesophyl herum Pinacoderm / Pinacocyten = Plattenzellen bei Porifera, äußerste Zellschicht. Können auch nach Nahrungsaufnahme ins Innere wandern.

Osculum = dort werden bei Porifera Stoffwechselendprodukte und Geschlechtsprodukte abgegeben. Porocyten = Porenzellen bei Porifera Choanocyten = Kragengeißelzellen bei Porifera Trichozyste = ausstoßbare Fäden bei Ciliaten Agamagonie = veg. Vermehrung durch Längs (Flagellaten) / Querteilung (Ciliaten) Gametogonie = sexuelle Fortpflanzung, Gamonten produzieren Gameten, verschmelzen zu Zygote, Meiose und haploide Zellen bei kritischen Umweltbedingungen Konjugation = Verbindung, bei Ciliaten kommt es zum Austausch von Kernmaterial, keine Vermehrung Allopatrische Artbildung = Entstehung von Arten aus geographisch isolierten Unterarten (Ethnien) durch reproduktive Isolation (unterschiedliche Selektion) Sympatrische Artbildung = Entstehung von Arten aus nicht geographisch isolierten Untereinheiten (Populationen)


MESOGLOEA Die Mesogloea ist ein gallertiges Gewebe, welches bei den Hohltieren (Nesseltiere und Rippenquallen) den Zwischenraum zwischen der inneren Gastrodermis- und der äußeren Epidermisschicht ausfüllt. Sie ist im Ursprungsfall zellfrei, bei den meisten Gruppen wandern jedoch verschiedene Zellen in die Schicht ein.

Die Mesogloea besteht zu 98% aus Wasser, außerdem enthält sie Kollagene, Mucosaccharide und Glycoproteine. Die eingewanderten, meist epidermalen Zellen, bilden bei einigen Taxon ein Skelett aus Fibrillen. Bei den Schirmquallen (Scyphozoa) und den Blumentieren (Anthozoa) ist die Mesogloea meist sehr voluminös während sie etwa bei den Hydrozoen nur eine schmale Stützlamelle bildet. Bei den Medusen (Quallen) sowie den Rippenquallen spielt die Mesogloea offensichtlich auch eine Rolle für den Auftrieb.


GASTRULATION Als Gastrulation - von griech.: gaster (Magen) - wird die Ausbildung der Keimblätter während der Embryogenese der Vielzeller, zu denen auch der Mensch gehört, bezeichnet. Diese Embryonalphase folgt der Ausbildung des Blasenkeimes, der sog. Blastulation


PTEROBRANCHIA

Pterobranchia bedeutet Flügelkiemer.


OPHIURIDEA Die Schlangensterne (Ophiuroidea) (von gr. ophis, Schlange und ura, Schwanz) gehören innerhalb der Eleutherozoen zum Stamm (Biologie) der Stachelhäuter.


Gastrotricha

Bauchhaarlinge

31.)Was versteht man unter sympatrischen Artbildung?

Eine Form der Artbildung (Speziation) bei der infolge einer radikalen Veränderung im Genom eine reproduktive isolierte Teilpopulation inmitten der Ursprungspopulation ensteht. Hierbei kommt es ohne geographische Isolation zu einer reproduktiven Isolation. Das kann innerhalb einer einzigen Generation geschehen, wenn irgendeine genetische Veränderung eine Fortpflanzungsbarriere zwischen den Mutanten und den Elterngeneration zufolge hat.


Erklärt viele Artbildungen Futterspezialisierung ( Darwinfinken)

Oder 200 verwandte Fischarten der Familie Cichlidea ( Buntbarsch)


32. Warum ist die reproduktive Isolation bei der Artbildung so entscheidend?

Ohne einer reproduktiven Isolation würden genetische Anpassungen durch Vermischung der Gene wieder verloren gehen.

Was sind progame Isolationsmechanismen (Beispiel)? Progame Isolationsmechanismen sind Mechanismen, die die Paarung verhindern (Balzverhalten, Unterschiede in den Paarungsapparaten).

Wie wird all das ganz allgemein in der Biospecies Definition ausgedrückt? Fortpflanzungsgemeinschaft, die reproduktiv von anderen Arten / Populationen getrennt ist. Allopatische Isolation

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