Prüfungsfragen zur VO Populationsbiologie

Aus BioSalzburg

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Inhaltsverzeichnis

Prüfung vom 01.02.2012

  1. 8 Fragen zu je 5 Punkten


  1. Was ist "Klonales Wachstum" (1P)? Nenne zwei Wachstumsarten (speziell am Beispiel der Feuerlilie und des Quirligen XXX ). (1P) Wie unterscheiden sich diese beiden Typen und auf welcher Morphologie beruhen sie? (1P)Was ist die häufigste Form der geographischen Artbildung, beschreibe diese KURZ (2P)
  2. Nenne die FÜNF Thesen und Postulate die Darwins "Origin of species" zugrunde liegen (NICHT die Wirkungmechanismen der natürlichen Selektion!!!) (5P)
  3. Was ist Zoophilie? Welche Arten gibt es? Welche Arten der Spezialisierung gibt es,was bringen sie. Nenne Beispiele dafür.
  4. Nenne die wichtigen Parameter der "Metapopulation". Was ist eine Metapopulation und wie können verschiedene Subpopulationen verschiedener "patches" in Beziehung zueinander stehen?
  5. Wie kann man das Wirt/Parasit-Modell von Nicholson-Bailey für geographische Populationsdynamik verwenden? Was sagt das Modell aus und wofür kann es verwendet werden?
  6. Beschreibe die Dichteabhängigkeit von Populationen (zeichne GRAPHEN), beschreibe alle verwendeten Parameter.
  7. Welche Arten von Lebenstafel gibt es? Was kann man alles von ihnen Ablesen? Wieso sind Lebenstafeln in der Populationsökologie wichtig?
  8. Wie heißen die zwei Hauptgruppen reproduktiver Isolationsmechanismen? Nenne Beispiele. (+noch eine weitere Teilfrage)

Prüfung vom 03.06.2009

Teil Haslett:

  • Erklären Sie im Detail und unter Bezugnahme auf mathematische Modelle, warum sich das Wachstum einer einzelnen isolierten Population nicht unbegrenzt fortsetzt sondern ein max. Niveau erreicht. (GRAPH)
  • Erklären Sie das Metapopulationsmodell von Levins. Nennen Sie 2 erschwerende Faktoren, die in der ursprünglichen einfachen Version dieses Modells nicht enthalten sind und geben Sie an warum diese Faktoren wichtig sind.
  • Nennen Sie die potentiellen Auswirkungen von Habitatverlust und/oder Fragmentierung in einer Quelle/Senke -Situation.
  • In der Naturschutzbiologie wird häufig diskutiert, ob es besser sei, einzelne große Populationen oder etliche kleine Populationen zu schützen. (SLOSS Debatte) Nenne Vor- und Nachteile beider Strategien.

Teil Heiselmayer:

  • Was verstehen sie unter klonalem Wachstum? Welche Eigenschaft muss der Organismus haben? Welche morphologische Möglichkeiten?
  • Keimung: Erklärung, Aufbau eines Keimlings und Arten der Keimung

Teil Comes:

  • Definitonen: phänotypische Plastizität, ontogenetische Variation, Balancierter Polymorphismus anhand eines Beispieles erklären (L.parryae oder Schuppenfresser)
  • Rechnung: Aa und AA für 1 Population waren angegeben und man musste einfach in die Formeln einsetzen + damit die Frequenzen berechnen: p = 2NAA+2NAa / 2N (Frequenz von Allel A) und q=2Naa+2NAa/2N (Frequenz von Allel a)

Prüfung vom 28.01.2009

Teil Haslett:

  • Erklären Sie im Detail und unter Bezugnahme auf mathematische Modelle, warum sich das Wachstum einer einzelnen isolierten Population nicht unbegrenzt fortsetzt sondern ein max. Niveau erreicht. (GRAPH)
  • Erklären Sie das Metapopulationsmodell von Levins. Nennen Sie 2 erschwerende Faktoren, die in der ursprünglichen einfachen Version dieses Modells nicht enthalten sind und geben Sie an warum diese Faktoren wichtig sind.
  • Comins entwickelte ausgehend von N.Baily Modell, ein Modell (Verfahren) zur Untersuchung der räumlichen Dynamik interagierender Populationen von Parasitoide und ihren Wirten in einem Zellraster mittels Computersimulation. Beschreiben Sie das von Comins geschaffene Modell sowie die sich daraus ergebenden Haupttypen räumlicher Verteilungsmuster.
  • In der Naturschutzbiologie wird häufig diskutiert, ob es besser sei, einzelne große Populationen oder etliche kleine Populationen zu schützen. (SLOSS Debatte)

a)Nenne Vor- und Nachteile beider Strategien b)Nenne die potentiellen Auswirkungen von Habitatverlust und/oder Fragmentierung in einer Quelle/Senke-Situation.

Teil Heiselmayer:

  • Def. Begriffe Blüte, Aufbau? 3 Bestäubungsformen, wie unterscheiden sie sich?
  • Diasporenbank, Pool; welche Arten gibt es? Kann sich Qualität/Quantität ändern? Wenn ja/nein warum??

schriftliche Prüfung 02.02.2007

maximal 5 punkte pro frage


1) Welche Informationen kann man in einer Lebenstafel finden? Welche unterschiedliche Formen von Lebenstafeln kennen Sie? Warum sind sie in der Populationsökologie wichtig?

2) Erklären Sie, warum die Populationsgröße einer Art entweder konstant bleiben, zyklisch schwanken oder sich chaotisch verändern kann?

3) Was ist eine Metapopulation? Wie unterscheidet sich eine solche Metapopulation von Populationen auf unterschiedlichen Inseln in der Inseltheorie von Mc Arthur und Wilson?

4) Das Riskio einer Population, auszusterben (=deren „extinction risk“), ist ein bedeutender Parameter in der Naturschutzbiologie. Erklären Sie in diesem Zusammenhang, was man unter (i) der kleinsten überlebensfähigen Population (minimum viable population size, MVP), und (ii) unter Quellen und Senken (Source and sink) in einer fragmentierten Landschaft versteht.

5) Darwin entwickelte seine Theorie der Evolution durch natürliche Selektion anhand von drei wohlbekannten Fakten und zwei entscheidenden Schlussfolgerungen. Erläutern Sie bitte kurz Darwins Argumentation.

6) Wie hoch ist die erwartete Häufigkeit von Aa-Individuen in einer Population im Hardy-Weinberg-Gleichgewicht, in der die Frequenz von A-Allelen (p) gleich 0,3 ist?

7) Taraxacum officinale (Gemeiner Löwenzahn) ist eine typische anemochore Art. Welches Grundprinzip wird dabei angewandt, welche Teile der Pflanzen werden für die Diaspore verwendet. Welche anderen Möglichkeiten der Anemochorie gibt es? Nennen Sie dazu Beispiele.

8) Was ist eine Schutzstelle, welche Eigenschaften muß diese haben? Kann sich der Charakter einer Schutzstelle im Zuge einer Sukzession verändern? Wenn nein, warum nicht, wenn Ja warum und wie?

Prüfung am 28.03.2007

1. Erklären sie, warum die Populationsgröße einer Art entweder konstant bleiben, zyklisch schwanken oder sich chaotisch verändern kann

2. Welche Iformationen kann man in einer Lebenstafel finden? Welche unterschiedlichen Formen von Lebenstafeln kennen Sie? Warum sind sie in der Populationsökologie wichtig?

3. Das Risiko einer Population auszusterben ist ein bedeutender Parameter in der Naturschutzbiologie. Erklären sie in diesem Zusammenhang, was man unter der kleinsten überlebensfähigen Population (MPV), und unter Quellen und Senken (source and sink) in einer fragmentierten Landschaft versteht.

4. Was ist eine Metapopulation? Wie unterscheidet sich eine solche Metapopulation von Populationen auf unterschiedlichen Inseln in der Inseltheorie von McArthur and Wilson?

5. Erläutern Sie kurz die Begriffe a) Selbstinkompatibilität b) Herkogamie c) Heterostylie d) Diözie e) Genetische Drift

6. a) Unter welchen Bedingungen bleiben Allel- und Genotypfrequenzen in aufeinander folgenden Generationen konstant? Nennen Sie mindestens 4 Bedingungen b) Wie hoch ist die erwartete Häufigkeit von Aa-Individuen in einer Population im Hardy-Weinberg-Gleichgewicht, in der die Frequenz von A-Allelen (p) gleich 0,55 ist?

7. Was ist eine Diasporenbank, welche Möglichkeiten der Diasporenbank kennen Sie?, welche Aussagen können an einer Diasporengesellschaft getätigt werden, wie wirkt sich der Standort auf die Menge der Diasporen aus, nennen Sie Beispile.

8. Was verstehen Sie unter Zoophilie? Welche Einrichtungen müssen vorhanden sein um dies zu ermöglichen? Welche Grundtypen der Zoophilie kennen Sie? Warum und wie ist eine Spezialisierung gegeben?

schriftliche Prüfung 30.01.2008

maximal 5 punkte pro frage

1. Welche Informationen (aus den einzelnen Spalten) kann man aus einer kohorten Lebenstafel rauslesen. Wie unterscheidet sich diese von einer statischen Lebenstafel?

2. Erklären sie die Dichteabhängigkeit einer Population und zeichnen sie einen Graphen. Bennenen sie alle Parameter die sie verwenden.

3. Aussterberisiko von Populationen erklären. Was sind die Merkmale einer Metapopulation?

4. Wie verhalten sich Subpopulationen in verschiedenen Patches? (der rest fällt mir leider nicht mehr ein)

5.a) was ist phänotypische Plastizität? Welche Rolle spielt sie in der Evolution? b) Nennen und erklären sie 3 Möglichkeiten der Rekombination und nennen Sie Beispiele!

6. Um welche Art von Polymorphismus handelt es sich bei dem Beispiel mit den blauen und weißen Blüten. Was ist Polymorphismus?

7. Was verstehen Sie unter Keimung, was unter Eatblierung? Wann beginnt und endet die Etablierung?

8. Taraxacum officinale (Gemeiner Löwenzahn) ist eine typische anemochore Art. Welches Grundprinzip wird dabei angewandt, welche Teile der Pflanzen werden für die Diaspore verwendet. Welche anderen Möglichkeiten der Anemochorie gibt es? Nennen Sie dazu Beispiele.


schriftliche Prüfung 05.11.2008

1. Geben sie eine genaue Erklärung des Inhaltes (der Information der Spalten) einer kohorten-Lebenstafel. Worin unterscheidet sie sich von einer statischen Lebenstafel?

2. Erklären sie die Dichteabhängigkeit einer Population (Graph zeichnen). Definiere die dabei verwendeten Parameter.

3. Erkläre einige mögliche Beziehungen zwischen Subpopulationen in verschiedenen Arealen (patches). Welche sind die wichtigsten Merkmale (Kenngrößen) einer Metapopulation?

4. Erklären sie das Aussterberisiko einer Population. Welche Unsicherheiten in der Populationsdynamik bewirken das höhere Risiko in kleineren Populationen?

5. Frequenz (relative Häufigkeit) von 3 Genomtypen in einer Birken...population sind AA (0,45), aa (0,35) und Aa (0,20). a) Berechne Frequenz der Allele A und a in der Population. b) Berechne mit Hilfe dieser Allelfrequenz unter Anwendung Hardy-Weinbeirg-Gl. die Genotypfrequenz der nachfolgenden (2ten) Generation. c) Befand sich Generation 1 (Ausgangspopulation) in Hardy-Weinberg-Gleichgewicht? ja / nein. d) Begründe deine Antwort (Schlussfolgerung)

6. Erläutere Begriffe: phänotypische Plastizität, Genpool, Flaschenhalseffekt, genetische Drift, allopatrische Artbildung

7. Was verstehen sie unter Propagulen? Wo können diese auftreten, wo und wie entwickeln sich Nachkommen? Nennen sie Beispiele

8. Was verstehen sie unter klonalem Wachstum? Welche Eigenschaft muss Organismus haben? Welche morphologische Möglichkeiten hat Organismus? und welche Strategie wird dabei verfolgt.

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